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Jeetzeltalbahn-Süd
 
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Informationen über die Jeetzeltalbahn-Süd |
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Alternative Namensvorschläge:
Salzwedel-Klötze: Baumkuchenbahn
Klötze-Oebisfelde: Drömlingbahn
   
Geschichte: Die Bahnstrecke Oebisfelde-Salzwedel war eine eingleisige, nicht elektrifizierte Bahnstrecke in der
westlichen Altmark und wurde von 1889 bis 2002 im Personen- und Güterverkehr befahren.
 
Die Altmark, die im 19. Jahrhundert zur preußischen Provinz Sachsen gehörte, ist
ein landwirtschaftlich stark genutztes Gebiet. So lag es nahe, den Bahnknoten Oebisfelde an der
Lehrter Bahn als Staatsbahnstrecke mit der alten Hansestadt Salzwedel zu verbinden und so ein
größeres Gebiet an das Bahnnetz anzuschließen. Die Orte an der Linie wiesen allerdings
stets kleine Einwohnerzahlen auf. Die größten dieser Orte sind Klötze und Beetzendorf. Die
Gesamtlänge der Strecke betrug 59 Kilometer. Am 1. November 1889 begann der Betrieb auf der Strecke.
In den Folgejahren wurden die folgenden Stichstrecken erbaut:
Klötze-Wernstedt-Kalbe (Milde) (damalige Schreibweise: Calbe (Milde))-[Hohenwulsch]
Beetzendorf-Rohrberg-Diesdorf mit dem Abzweig Rohrberg-Zasenbeck
Beetzendorf-Kalbe (Milde)-[Hohenwulsch]
 
Diese drei Strecken wurden von der Altmärkischen Kleinbahn-AG, einer provinzial-sächsischen
Gesellschaft, und deren Vorgängergesellschaften betrieben.
1929/30 befuhren laut damaligem Kursbuch an Werktagen fünf Personenzugpaare die Strecke. Die Reisezeit
betrug rund 120 Minuten. Die Strecke wurde von der Reichsbahndirektion Hannover verwaltet.
 
Quelle: Wikipedia > Bahnstrecke Salzwedel-Oebisfelde, Stand 11.10.2024
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6.12.2025: Draisinenfahrten und Weihnachtskonzert in Bandau Bahnhof  
Der Förderverein Jeetze(l)talbahn hatte zum Nikolaustag zu Draisinenfahrten und einem
Weihnachtskonzert von Axel Thierbach und Silke Pawlik im Kulturgut Bandau eingeladen.
Der Ort liegt zwischen Beetzendorf und Klötze an der alten Bahnstrecke Salzwedel-Oebisfelde.
 
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10.2.2025: Bundestagswahl: Forderungen des FV Jeetze(l)talbahn  
Zur anstehenden Bundestagswahl fordert der Förderverein Jeetze(l)talbahn von
den Kandidatinnen und Kandidaten sich für eine schrittweise Reaktivierung
der Bahnstrecke Salzwedel-Oebisfelde über Klötze einzusetzen, nebst
dem Erhalt der Abzweigweiche von der Amerikalinie in Salzwedel, so ihr
Vorsitzender Thorsten Hensel in der Altmark Zeitung.
Darüber hinaus wünscht man sich Schienengüterverkehr auch auf den
Nebenstrecken in der Altmark wie auch im Wendland, mit Güterverladestellen
z.B. in Dannenberg, Lüchow, Salzwedel, Arendsee (Arendseebahn) und Beetzendorf.
Hensel kritisiert in diesem Zusammenhang das Ausbleiben der Verbesserung der
Rahmenbedingungen.
Auch im Forderungskatalog steht die Beibehaltung des Deutschlandfahrscheines.
Ferner steht auf dem Wunschzettel des Vereins die Schaffung eines Infrastrukturfonds
für eine Sanierung und dem Ausbau von Bahnstrecken bis 2030. " Nachdem
fast zwanzig Jahre die Schieneninfrastruktur kaputt gespart wurde, gibt es jetzt einen
enormen Investionsstau. Die Schienen sind überlastet und marode." Wichtig
ist den Jeetzeltalbahnfreunden zudem eine auskömmliche Erhöhung der
Regionalisierungsmittel zur Zukunftssicherung des ÖPNV. Ohne diese drohe
in den nächsten Jahren eine Ausdünnung des Angebotes, meint Hensel.
 
Quelle: Altmark Zeitung Salzwedel vom 10.2.2025 ("Schienen überlastet und marode")
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1.2.2025: Freischneideeinsatz am Dreiländereck in Salzwedel  
Am ersten Februar kamen Aktive der Fördervereine Jeetze(l)talbahn, Ohretalbahn sowie der
Interessengemeinschaft Lachte - Ohre - Allertalbahn am Dreiländereck in Salzwedel zusammen,
um die Bahnstrecke in Richtung Tierpark / Park des Friedens vom wiedergekehrten Bewuchs zu
befreien. War der FV Jeetze(l)talbahn in der letzten Zeit eher im Bereich Beetzendorf / Bandau
tätig, möchte man sich nun stärker um den Abschnitt in Salzwedel kümmern. Hintergrund
ist nicht nur für eine Befahrbarkeit in diesem Bereich zu sorgen, sonder auch um ein Signal in Richtung
Amerikalinie zu senden, deren Erneuerung den Ausbau der Weiche des Abzweiges nach Klötze mit sich bringen
könnte. Das wollen die Bahnmitstreiter*innen unbedingt verhindern.
 
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  Bahnstrecke Salzwedel-Oebisfelde: Freischneidearbeiten am Dreiländereck in Salzwedel vom Bahnübergang Jahnstraße aus gesehen
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25.1.2025: Ungewöhnliche Plakataktion pro "RE 39" in Lüneburg  
Zu einer Aktion der etwas anderen hatte der Förderverein Jeetze(l)talbahn zusammen mit Fridays for Future
Lüneburg am 22. Januar in der Salzstadt aufgerufen. Rund 30 Personen waren der provokanten Ankündigung
"Hier fährt bald der RE 39 nach Wolfsburg (Anm.: RE = Regionalexpress),
in Anlehnung an die im Raum stehende Bundesautobahn 39 von Lüneburg nach Wolfsburg, zwischen
eben Lüneburg und Wolfsburg über Dannenberg - Lüchow - Salzwedel - Klötze
und Oebisfelde gefolgt, wohl wissend das man davon derzeit meilenweit entfernt ist. Gerade von der
Landesregierung in Sachsen-Anhalt gibt es weiterhin keinerlei Anzeichen Bahnstrecken in der Altmark
zu reaktivieren, eher ist das Gegenteil der Fall. Aber auch in Niedersachsen fand die Verbindung
Dannenberg - Lüchow keine Aufnahme in das aktuell laufende Streckenreaktivierungsprogramm
der dortigen Landesregierung.
 
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  Jeetzeltalbahn: Plakat pro RE 39
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  Kompletter Bericht der Altmark-Zeitung Salzwedel vom 25. Januar 2025
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26.10.2024: 3. Altmark-Bahn-Kultur-Tag in Bandau Bahnhof  
Zum 3. Male fand an der Jeetzeltalbahn in Bandau Bahnhof der Altmark-Bahn-Kultur-Tag statt.
Der Förderverein Jeetzelta(l)talbahn präsentierte einen kürzlich entstandenen Kurzfilm
zur Unterstützung einer Reaktivierung der Bahnverbindung von Dannenberg über Lüchow -
Salzwedel - Klötze nach Oebisfelde. Darüber hinaus konnte in Richtung Klötze Nord
der Schienenstrang per Fahrraddraisine befahren werden.
Für das kulturelle Angebot sorgte "DuoSan" mit Silke Tinsner und Axel Thierbach mit
Ausschnitten aus ihrem Programm "DuoSan trifft Gundermann".
 
Quelle: Altmark Zeitung vom 30.10.2024 (Draisine ratterte über alte Gleise)
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16.12.2023: Wie weiter mit der Jeetze(l)talbahn ?  
In das Hotel Union in Salzwedel hatte der Förderverein Jeetze(l)talbahn am 16. Dezember eingeladen, um
die Interessierten auf den neusten Stand der Bahnstrecke von Salzwedel nach Klötze (Oebisfelde) zu bringen.
Die Deutsche Regionaleisenbahn, bisherige Pächterin der seit 2022 stillgelegten Bahnlinie, möchte
den 2024 auslaufenden Pachtvertrag aufgrund von zu hohen Unterhaltungskosten nicht verlängern lassen.
Der Verein ist nun bemüht eine Nachfolgerin für diesen Vertrag zu finden, um zumindest
den Abschnitt von SAW bis Dambeck wieder in Betrieb nehmen zu können. Man hoffe auf Güterverkehr
bis dorthin. Sollte dies mißlingen, droht aufgrund des zweigleisigen Ausbaus der Amerikalinie
die Jeetze(l)talbahn vom Bahnnetz abgekoppelt zu werden, da für eine nicht mehr befahrene Bahnverbindung
aller Voraussicht nach keine neue Weiche mehr eingebaut werden würde.
Hans-Christian Friedrichs vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) berichtete über die Streckenreaktivierungen
in Niedersachsen. Dort sind nun über ein Dutzend in die zweite Bewertungsrunde gekommen. Sachsen-Anhalt
ist davon weit entfernt. Aus der Zuhörerschaft wurden Stimmen laut, die das geringe Engagement für die
Schiene seitens der Landesregierung, wie auch der altmärkischen Kommunalpolitik bemängelten, und
die Situation mit Blick auf die Kommunalwahlen 2024 nach Auffassung der Runde sich vermutlich
weiter verschlechtern wird.
Ferner blickte man auch kurz auf die Draisinentage im Kulturgut Bahnhof Bandau zurück.
Kurz angeschnitten wurden darüber hinaus eventuelle Gütertransporte von der Firma Jackon in Mechau an der
Arendseebahn in
den Raum Basel. Erste diesbezügliche Untersuchungen kamen zu dem Ergebnis, daß ein solcher Transport
derzeit noch mit vielen Unbekannten versehen wäre. Wirtschaftlich rechnen würde sich solches nur mit
Ganzzügen (Züge die von A bis B nicht mehr geteilt werden). Die Fa. Altmark-Rail aus Oebisfelde
als möglicher Transporteur müßte dafür erst Waggons anschaffen. Auch gibt es von Mechau aus keine
durchgehende Elektrifizierung der Strecke, mit der Folge, daß von Mechau bis Stendal (in Salzwedel
gibt es keine solche "Umstiegsmöglichkeit") auf der einen Seite und von Basel bis
zum Zielunternehmen auf der anderen Diesellokomotiven eingesetzt werden müßten, was die Kosten deutlich noch
oben triebe (Quellen: Altmark-Zeitung und Salzwedeler Volksstimme vom 7.12.2023). Der Förderverein
widersprach allerdings der Darstellung, daß die Messe für solche Transporte schon gelesen
wäre (Anm. Altmarkbahnen: Hier zeigen sich einmal mehr die Versäumnisse der vergangenen Jahrzehnte).
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4.10.2023: Werbefilm für die Jeetze(l)talbahn  
Um der Wiederbelebung der Bahnstrecke von einst Dannenberg über Lüchow, Salzwedel und Klötze
bis nach Oebisfelde mehr Nachdruck zu verleihen und
zusätzliche Aufmerksamkeit zu erlangen, hat der Förderverein einen etwa knapp 5 min langen
Werbefilm mit dem Tietel "Jeetze(l)talbahn - eine Perspektive für Altmark und Wendland!"
erstellen lassen. Einige Aufnahme entstanden auf dem Schienenfest am 20. August.
 
Film ansehen
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4.2.2023: Freischneideeinsatz von Bandau bis Jeeben  
Am ersten Samstag des Februars 2023 trafen sich rund 20 Helfer*innen in Bandau um die Bahnstrecke bis Jeeben
vom Bewuchs zu befreien. Nebenbei erfreuten sich die Beteiligten an Draisinenfahrten bis Jeeben und zurück.
Bereits im vergangenen Jahr waren um die zwei Kilometer des Abschnittes von Beetzendorf in Richtung
Jeeben wieder hergerichtet worden. Für Speis und Trank sorgte Silke Tinsner vom Bandauer Kulturgut-Verein.
Mit diesem Einsatz wollte der Förderverein Jeetze(l)talbahn ein weiteres Zeichen für eine
Reaktivierung der Bahnlinie von Salzwedel bis nach Oebisfelde setzen, um auch die westliche Altmark an das
Schienennetz anzuschließen.
 
Bericht der Altmark-Zeitung vom 6.2.2023
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22.12.2022: Stilllegung der Bahnstrecke Salzwedel-Klötze
Als Folge des Druckes der Landesregierung von Sachsen-Anhalt die aus technischen Gründen gesperrte Bahnlinie von
Salzwedel nach Klötze wieder in Betrieb zu nehmen blieb deren Pächterin, der Deutschen Regionaleisenbahn DRE,
nichts anderes übrig als sie zum 22. Dezember 2022 stillzulegen. Allein die Wiederherstellung der Befahrbarkeit
hätte laut DRE mindestens 1,25 Millionen Euro verschlungen, die Kosten für eine durchgreifende Sanierung
bezifferte sie zwischen auf 60 und 90 Millionen. Da diesen immensen Summen kaum erwartbare Einnahmen gegenüberstanden,
sah sie sich gezwungen die Strecke am 25. Mai 2022 zur Übernahme auszuschreiben. In den darauf folgenden Monaten fand
sich hingegen niemand für dieses Unterfangen. Nach der oben genannten Stilllegung bestand nun das Risiko des Verkaufs
der Gleise und Grundstücke durch die Besitzerin, der Deutschen Bahn, nebst einer Entwidmung.
Ausschreibung Bahnstrecke Salzwedel-Klötze
 
Quellen:
 
Wikipedia.de, Bahnstrecke Oebisfelde-Salzwedel, Stand 20.1.2023
Altmark-Zeitung, "Wir wollen ein Signal setzen" vom 9.8.2022
Deutsche Regionaleisenbahn, www.regionaleisenbahn.de, Abgabe von Eisenbahninfrastruktur, Stand 25.5.2022, abg. 8.3.2023
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30.10.2022: Draisinenfahrten vom Bahnhof Beetzendorf in Richtung Bandau
Auf gute Resonanz stießen die am 30. Oktober vom Förderverein Jeetze(l)talbahn angebotenen Draisinenfahrten. Auf der durch
einen vorherigen Arbeitseinsatz freigeschnittenen Strecke konnte auf rund zwei Kilometer in Richtung Bandau in die Pedalen getreten
werden. Mittels des Draisinenfestes wollte man auch auf das Ziel einer Wiederbelebung der Bahnverbindung Salzwedel-Oebisfelde
aufmerksam machen. Vom Verkehrsministerium unter der Führung von Ministerin Lydia Hüskens (FDP)
in Magdeburg vermisste man leider den politischen Willen zu Streckenreaktivierungen, so der Verein.
Bericht auf www.az-online.de
 
Quellen:
 
www.az-online.de, "Über rostige Gleise gerumpelt: Draisinenfahrten in Beetzendorf" vom 1.11.2022, abg. am 13.3.2023
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6.8.2022: Arbeitseinsatz im Bahnhof Beetzendorf
Am ersten Sonnabend im August 2022 machten sich Unterstützer*innen der dortigen Bahnstrecke im Bahnhof Beetzendorf
mit unterschiedlichen Gerätschaften ans Werk, um die Gleise vom Bewuchs zu befreien. Weitere Einsätze wie dieser
waren geplant. Im Herbst sollte die Strecke bis Bandau wieder befahrbar sein.
Bericht der Altmark-Zeitung
 
Quellen:
 
Altmark-Zeitung, "Wir wollen ein Signal setzen" vom 9.8.2022
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