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Hellbergebahn
 
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Streckenkarte Hellbergebahn (Bahnstrecke Gardelegen-Kalbe)
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   Informationen über die Hellbergebahn oben
 

 
Geschichte: Die Hellbergebahn (Bahnstrecke Gardelegen-Kalbe bzw. Gardelegen-Calbe nach alter Schreibweise) der am 25. Juli 1902 entstandenen Kleinbahn AG Gardelegen-Calbe/M. mit Sitz in Gardelegen nahm ihren Betrieb am 25. März 1904 auf. Der Bau soll laut dem Gardelegener Kreisanzeigen vom 4. Juni 1901 von massiven Protesten der dortigen Bevölkerung, teils aus Unkenntnis, begleitet worden sein, die in der Bahn ein "Teufelszeug schlimmster Art" sahen [1].
Noch im selben Jahr, am 5. November, schloß man sich mit der "Kleinbahnaktiengesellschaft Bismark-Calbe-Beetzendorf-Diesdorf" zur neuen "Kleinbahnaktiengesellschaft Bismark-Calbe/M.-Gardelegen-Beetzendorf-Diesdorf" [1] (bei Wikipedia: Kleinbahn-AG Bismark-Gardelegen-Diesdorf)[2] zusammen, mit einer Gesamtstreckenlänge von 82 Kilometern. Mit der Erweiterung bis nach Wittingen (Betriebsaufnahme am 1.8.1909 [2]) hieß das Unternehmen ab dem 30. Oktober 1908 [1] (bei [2]: ab [1.8.?]1909) schließlich "Kleinbahn AG Bismark-Gardelegen-Wittingen"
Die Streckenführung der Bahnlinie von Calbe nach Gardelegen erfolgte anfänglich einen knappen Kilometer östlich des Ortes Wernstedt, wo, an der Landstraße gelegen, sich auch der Haltepunkt dafür befand. Ein wenig nördlich von Gr. Engersen traf sie dort auf die Strecke Klötze-Vinzelberg (Haltepunkt in Wernstedt für diese am östlichen Ortsrand mit dem weiteren und später auch für Gardelegen-Kalbe benutzten Bahnhof). Ein Stückchen parallel dazu verlaufend kreuzten sich beide Verbindung dann im Ort um sich südlich wieder zu trennen. Die Bahnstrecke zwischen Groß Engersen bis Vinzelberg bestand bis zum Jahre 1921.
Nach der Fusion von "Kleinbahn-AG Bismark-Gardelegen-Wittingen" und "Altmärkische Kleinbahn GmbH" am 21. Dezember 1927 in Klötze fuhr die Hellbergebahn unter dem Dach der "Altmärkischen Kleinbahn-AG", ab dem 30. Juli 1943 dann als "Altmärkische Eisenbahn-AG" mit dem Firmensitz in Merseburg und der Betriebsleitung in Calbe an der Milde, in einem extra im Jahre 1925 dafür in der Mildestadt gebauten Gebäude.
In den Nachkriegsjahren war Calbe/Milde ein Nebenbahnknotenpunkt mit drei Bahnsteigen. Vom ersten konnte man nach Bismark/Hohenwulsch > Stendal, vom zweiten nach Badel > Beetzendorf / Salzwedel und von dritten nach Gardelegen und Klötze (Streckentrennung in Wernstedt) reisen. Trotz eines guten Verkehrsaufkommens wurde am 23. September 1967 der Personenverkehr auf der Strecke Gardelegen-Wernstedt eingestellt. Am 26. Mai 1968 folgte der Güterverkehr, zwei Jahre später dann der Abschnitt Wernstedt-Kalbe. Dieser Streckenast diente noch bis 1972 als Parkplatz für schadhafte Waggons. Der Bahnsteig 3 in Kalbe, der sogenannte Gardelegener Bahnsteig, fand später Verwendung als Teil eines Busbahnhofs. Grundlage für die Stilllegung war ein Vorschlag von 1966 in dem, entgegen der gängigen Praxis, die Verkehrszahlen nach unten manipuliert worden sein sollen, um so Privatinteressen entgegenzukommen.
 
 
Quellen:
 
[1] Geschichte(n) über Kalbe (Milde), Die Altmärkische Kleinbahn GmbH / AG, www.kalbe-milde.de/hhg.php?pid=hhg_6_kb.php, abg. am 19.4.2025
[2] Wikipedia.de > Altmärkische Kleinbahn, Stand 24.2.2025
[3] Uni Greifswald, https://geogreif.uni-greifswald.de/geogreif, Meßtischblätter Calbe (1906) und Gardelegen (1911)
[4] www.landkartenarchiv.de > Meßtischbläter Calbe (1932) und Gardelegen
 
*Beim Begriff "Hellbergebahn" handelt es sich um einen Namensvorschlag.

 
 
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26.2.2025: Reger Zugbetrieb in Wernstedt und Kalbe (Milde)
 
Ja, es stimmt tatsächlich, aber nicht ganz so wie es der verblüffte Leser wohl anfänglich auffaßt. Die Schlagzeile bezieht sich nämlich auf eine Modelleisenbahnanlage in der Nenngröße H0 (Maßstab 1:87 / 16,5 mm Spurweite) des Wernstedters Knut Schulze. Auf der Anlage kann man noch den umfangreichen Bahntrieb der damaligen Zeit in der Mildestadt wie auch im Teilungsbahnhof Wernstedt erleben, von wo aus es entweder nach Klötze oder aber auf der Hellbergebahn nach Gardelegen ging.
Die erste Etage seines Hauses beinhaltet darüber hinaus noch eine Anlage in der Spur 0 (1:45 [Kontinentaleuropa] / Spurweite 32 mm).
 
Bericht der Salzwedeler Volksstimme v. 26.2.2025 (Zeitreise in Miniaturformat) (Anm. Altmarkbahnen: Der Triebwagen vor dem Gebäude in Wernstedt fährt nach Gardelegen über Gr. Engersen, das Gleis hinter dem Haus führt über Faulenhorst nach Klötze.)

 
 

 
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